Es war Winter, nicht so ein Winter wie man ihn heute kennt sondern ein Winter mit viel Schnee, es war der 14. Januar 1982 als ein kleiner Glatzkopf das Licht der Welt entdeckte.
Es dauerte nicht lange bis ich meinen ersten Spitznamen hatte, Cojack. Ich wuchs vor mich hin und wurde etwas Größer was mit allerhand Lustiger und peinlicher Erlebnisse übersäht war, es genügte mir nicht als kleines Kind meinem Onkel auf den Kopf zu kotzen, nein ich musste sogar jemandem in die Handtasche pinkeln. Man ist aber klein und somit wird einem auch alles verziehen.
Ich wuchs dann immer schneller und erreichte dann endlich mein Kindergartenalter wo ich mich teilweise heute noch erinnern kann, was waren doch damals die Bauklötze so interessant und ich so Kreativ aber die Autos hatten es mir natürlich auch angetan. Ich weis noch ganz genau wie ich im Kindergartenalter ein Poster von einem Opel bekommen hatte, ich glaube dieses Erlebnis hat mich unterschwellig geprägt da heute auch ein Opel vor meiner Tür steht.
Der Kindergarten ging zu neige und die Schule nahte als ein schlimmes Erlebnis mein Leben total veränderte, man sagt sogar das ich dem Tod an diesem Tag dreimal von der Schippe gesprungen sei. Ein schlimmer Unfall der einiges veränderte, gut überstanden kam ich dann in die Schule wo es natürlich sehr viele neue und interessante dinge gab aber irgendwie wollte der Jan lieber seinen Spaß anstelle was zu lernen, daher war ich auch nur ein durchschnittlicher Schüler, nicht dumm aber faul. Dann kam die erste Freundin, am ende der 4. Klasse aber ich wusste nicht was eine Freundin ist, für was brauchte ich diese, sie mag keine Autos und Mädchen sind doch doof... Somit endete unsere Beziehung noch am gleichen Tag.
Ich kam in die Hauptschule wo ich meine ganzen alten Freunde sehr vermisste aber auch schnell neue kennen lernte. Zusammen machte man echt alles, doch die Schule war immer noch nicht so schmackhaft und ich blieb weiterhin faul aber nicht dumm, ich hab mich halt für andere Dinge interessiert, somit kam es immer mal vor das ich mal mit einer 5 nach hause kam aber dann wieder mit einer 2 oder gar einer 1. So vergingen die Jahre und ich machte meinen Abschluss...
Das Leben ruft, schnell einen Ausbildungsplatz gefunden und das richtige Leben kennen gelernt. Man verdient man jetzt vielleicht kohle, nicht viel aber man verdiente Geld. Somit kam dann auch mein 18. Geburtstag und wenige Tage darauf kam auch mein Führerschein. Nach dem Führerschein kam natürlich dann auch ein Auto aber welches? Ich wusste nie was ich wollte, meistens einen Peugeot aber das war mir fast egal, ich habe mir nicht so die Gedanken darüber gemacht wie die heutige Jugend, ich hatte auch nie einen Roller oder so fätz. Nun ja, ich bin mit meinem Papa alle Autohäuser abgeklappert und haben nach dem Passenden Auto gesucht. "Hey, halt mal an, was ist mit dem Opel Astra da?" "Papa, der hat doch nur 60PS" "Reicht vollkommen" Das Auto gefiel und wurde gekauft, ich habe es nie bereut ach nach ein paar Reparaturen aber ich war selbst daran schuld, wundert mich das nicht mehr kaputt ging bei meiner Raserei und meinen Täglichen Feld/Waldweg fahrten.
Die Ausbildung verlief nicht ganz nach meinem Geschmack oder ich sollte wohl besser sagen das ich nicht der Geschmack meines Ausbildungsleiters traf aber ich war gut wenn auch noch ein wenig faul.
Nach der Ausbildung Jobbte ich hier und da und meine Faulheit nahm auch stark ab, bis eines Tages der Bund kam der mein Leben enorm erschwerte aber auch eine Positive Seite hatte, ich habe dort meinen LKW Führerschein gemacht.
So kam ich letzten Endes zu meinem Job als LKW-Fahrer, da es mir nu mal sehr viel Spaß macht und die Bezahlung auch nicht schlecht ist.
So sieht das auch in meiner Freizeit aus, ich fahre für mein Leben gerne Auto und schraube immer an meinem Auto rum wenn es Krank ist. Bin ich mal nicht am Schrauben, bin ich mit Freunden Grillen, schließlich kann ich das mit meinen 64kg bei 183cm gut gebrauchen aber ich nehme nicht zu. Man wird mich dann aber eher seltener auf einem Fahrrad oder allgemein beim Sport finden, wobei ich früher sehr viel Fahrrad gefahren bin, man wird älter. Hin und wieder wage ich mich dann doch auf meine Inliner aber nur nachts da ich sonst Eintritt nehmen müsste, es sieht teilweise echt zu ulkig aus wie ich mit den vielen Rollen über den Asphalt stolpere, ich habe bis heute noch nicht die Bremse, das Lenkrad und den Anschnallgurt gefunden.
Viele fragen sich immer wieder wie ich zum Gothic wurde und warum ich nicht so aussehe, das ist nicht in zwei Sätzen beschrieben. Ich war schon immer ein Gothic nur wusste ich es nicht, ich kannte diese Szene nicht, nur vom sehen aber wusste nichts damit an zu fangen bis ich es erklärt bekam, ich ging öfters mal mit in den Steinbruch, hatte öfters mit Gothics zu tun und merkte von Tag zu Tag das es genau das ist was ich schon immer unterschwellig suchte. So kam mein Interesse, meine Neugier und meine Gefühle in eine Szene die ich nicht mehr missen möchte und nicht mehr kann da sie ein Teil von mir ist, ein sehr großer sogar.
An alle die sich jetzt denken: "Satanist, opfert Katzen und trinkt deren Blut" kann ich nur lachen. Eines Tages komme ich aus eurer Schublade in die Ihr mich gesteckt habt raus, Opfer eure Katze und trinke dessen Blut da man euch eh nicht vom Gegenteil überzeugen kann will ich dies auch nicht tun. Die Welt besteht leider fast nur noch aus kleinkarrierten Arschlöchern mit Vorurteilen und einer Festgefahrenen Meinung.
Ich werde hin und wieder damit Konfrontiert das ich meines alters nicht entspreche und etwas unreif wirke was ich nicht pauschalisieren will. Ich bin zwar so aber nicht immer, ich habe mir damals mangels Selbstvertrauen eine Schutzhülle zugelegt die leider hin und wieder noch mal guten Tag sagen will, finde ich gar nicht mal so schlecht denn alt wird man viel zu schnell und das leben ist auch so schon schwer und ernst genug was allerdings nicht bedeuten soll das ich Kindisch bin oder was vergleichbares. Wenn es darauf an kommt bin ich sogar um Jahre voraus was mein alter entspricht und sonst immer meines alters entsprechend. Daher würde ich mich als Bodenständig, Gewissenhaft, ernst, verspielt und weiß genau was ich will bezeichnen. Allerdings brauchen gewisse Veränderungen eben seine Zeit.
Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in mein Kompliziertes und nicht einfaches aber sehr glückliches und schönes Leben das nicht nur aus Spiel und Spaß besteht zu verschaffen.
Für alle die noch einen kleinen Einblick in meinen Musikgeschmack wünschen hier ein kleines Fensterchen wo sogar was passiert wenn man darauf klickt.
Liebe Grüße und viel Spaß auf meiner Page wünscht euch euer
Jan